Blockchain

  • Datum: 9. November 2018
  • Von: Centric Software International Ltd.
  • Veröffentlicht in: News

Tags: E-Commerce Blockchain BTC Bitcoin dezentral Zahlungsmethoden Kryptowährung digitalisierung

E-Commerce und Digitalisierung - Trends 2019

Blockchain

Spätestens seit Sommer 2017 dürfte jeder nur halbwegs IT interessierte Mensch den Begriff "Blockchain" gehört oder gelesen haben. Meist im direkten Zusammenhang mit dem zweiten Begriff "Bitcoin" (Abkürzung BTC) bzw. dem Oberbegriff Kryptowährung (Cryptocurrency).

Jetzt wäre es ja wirklich einfach, über diese Begriffe die Blockchaintechnologie in Verbindung mit E-Commerce zu bringen.

E-Commerce benötigt Zahlungsmethoden, eine Zahlungsmethode könnte eine Kryptowährung sein und eine Kryptowährung benötigt eine Blockchain. Fertig.

Das ist sicher nicht falsch, würde aber die aktuell weit verbreitete Meinung stärken, dass die Blockchain Technologie eben nur Kryprowärung kann. Das stimmt nämlich nicht.

Die Idee einer Blockchain reicht bis Anfang 1991 zurück und wurde erst zwischen 2007 und 2009 vom "Erfinder" des Bitcoin für eben diesen verwendet.

Grundsätzlich handelt es sich aber bei einer Blockchain um eine Art verteiltes Datenbanksystem (daher dezentral) in dem Daten (z.B. Buchungen oder Transaktionen) so abgespeichert werden, dass diese nachträglich nicht mehr verändert werden können. Dies geschieht zum einen dadurch, dass alle Datenbanken diese Daten gleichzeitig speichern, womit auch eine hohe Ausfallsicherheit gegeben ist, und zum anderen jeder neue Eintrag (also jede neue Buchung oder Transaktion) in der Datenbank Informationen des vorhergehenden Eintrages mit abspeichert.

Und an dieser Stelle bekommen wir die Kurve zum E-Commerce, auch ohne Kryprowährung. Online Shops werden sich mehr und mehr auf ein Blockchain gestütztes Backend verlassen.

Welche Vorteile ergeben sich daraus:

1. z.B. Ausfallsicherheit und Schutz vor Hackerangriffen Sobald Kundendaten, Transaktionen aber auch Produktdaten wie z.B. Stückzahlen oder Preise in einer Blockchain gespeichert und vorgehalten werden, wird eine Manipulation fast unmöglich (es sei denn jemand übernimmt 51% aller Datenbanken, das führt aber zu tief in das Thema). Auch ein unbefugter Zugriff wird dadurch stark erschwert.

2. z.B. Schutz vor "Bestellbetrug" Sobald jeder Schritt eines Einkaufs im Internet in einer Transaktionskette gespeichert wird, und diese Kette bis zur Auslieferung der Bestellung durch das Transportunternehmen fortgeschrieben und wie oben beschrieben in einem verteilten System gespeichert wird, kann nachträglich keiner dieser Schritte gelöscht oder manipuliert werden und exakt nachvollzogen und belegt werden wo sich eine Ware (sei es haptisch oder digital) befindet, wie und wieviel bezahlt wurde und wer diese Schritte ausgeführt hat.

3. z.B. Steuererklärung "Magic always comes with a price". Prozesse, Daten und Transaktionen die so fälschungssicher gespeichert werden, stehen dann in dieser Form natürlich auch Behörden wie z.B. dem Finanzamt zur Verfügung. Manch einer mag an dieser Stelle denken "bloß nicht".

Ich selbst sehe darin aber keinen Nachteil sondern vielmehr den Vorteil, dass ich als Betreiber eines Onlineshops quasi auf Knopfdruck einen kompletten Jahresabschluss erhalte und den vollautomatisiert ans Finanzamt weiter leiten kann, und das diesen noch nicht mal prüfen muss, denn er kommt ja aus einer Blockchain. Und streng genommen könnte die Speicherung dieser Daten in einer Blockchain aus eben diesen Gründen sogar Pflicht werden.

Übrigens. Cntrc.me ermöglicht sowohl im E-Commerce Modul als auch im Buchungssystem bereits heute eine vollautomatisierte Auswertung aller Transaktionen, Buchungen oder Lagerbestände.

Ihr Mike Karl
CEO Cntrc.me International Ltd.